rebuild recompose rejoy


leaving soul city open by dailylabel
14/03/2014, 14:51
Filed under: cinema

Now everyone can see it:

enjoy



from ‘Viaggio in Italia’ to ‘Drive’ by dailylabel
12/03/2012, 16:02
Filed under: cinema, itinaries of desire

 

saying “I love You”?



Paris by dailylabel
18/02/2010, 13:41
Filed under: cinema, my dear city, travel

Wie entstehen figuren, filmische, litterarische, städtische, fantasmatische. Subjekte zum aneignen – shadows/ und wird von trailern mit vielen monstern unterbrochen /?
Ja, dis stadt als Quelle des selbstschreiben, kein interesse an Architektur und Urbanismus als Gestaltung, nur deren Nebeneffekte. Die Stadt als Platz, gigantischer, labyrinthische Kreuzung viele Lebenspfade. Bevor alle in Ikeaverpackungen isoliert sind. La propr(i)eté est la responsabilité de tous –––– NO, oui, wer entscheidet.
Ich marschier hier duch Paris, enfin dans la ville des passages, und sehe Belleville chinesisch, mit ihre verschwindende arabische Eroberung. Knoten werden gelöst und neu gezogen, chinesische Huren warten und plappern die Arabern an.
Auf meinem leeren Bauch in der erste warme Sonne baumelt mein Nachkommen – sie trägt eine Welt mit sich, einen neuen Faden dem man stricken lernen will, ohne selber nur eine Ahnung davon hat.
Ein bild: eine Blinde figur, auf einem Quadrat durch der Leere schwebend, zieht sich durch einen feinen Wald von Faden durch. In einer Hand, eine riesige Schere die ab und zu mal ein Faden durchschneidet.
Sie schläft und ich wandere hungrig zurück. Viele Antworten zu geben rund um die ganze Welt, Ohren aussuchen die besser zuhören und mein Aufbau fördern. Stimme verfeinern. Alle können nicht dasselbe hören. Immer diese Sprache die kein Bild werden kann, immer diese Stadt die kein Text werden will, immer diese Bilder die schlussendlich nichts sagen könnnen. Text/Kontext/Abstract.
Abstraktes Bild der Namen von Paris auch, jeder Arrondissement, so jede rundung lebendiger als der Name der wie eine weissüberpulverte Madame durch das Gedächtnis schleift. Das Leben geht schneller, Molinier in seinem Keller bewegt mehr als Starling im Congo. Exotismus brauchen wir nicht. Exologismen sind die Verbindungen die kürzer sind als dir gerade Linie von Haussmans Erbe.



camera lucida by taubfeld
14/01/2009, 15:10
Filed under: art, cinema
camera lucida

camera lucida

Ich war im Filmmuseum bei einer Vorführung mit einer Camera Lucida. Ich bin ja ein großer Fan dieser Apparate aus dem 18./19. Jahrhundert mit Hilfe derer man imaginäre Reisen machen konnte. Diese Vorführung war sehr nett gemacht: ein altes englische Ehepaar, er an der Maschine, sie vorne am Mikrofon, Texte zu den Bildern lesend, dazu ein Stummfilm Pianist. Die Bilder waren Auszüge aus ihrer Sammlung, quer durch die Bank, von gezeichneten frühen Bilder, hin zu Fotografien aus der Frühzeit der Fotografie, gemacht von den „ersten“ Touristen, Bilder aus Ägypten, das besonders begehrt war da man quasi zurück schauen konnte in die Vergangenheit unserer Kultur. Interessant hier war vor allem dass im Zuge des Fotografierens der Ruinen immer ein paar Einheimische im Vordergrund zu sehen waren. Weniger aus Interesse an diesen Menschen, als vielmehr um ein Maß zu haben für die Größe der Architektur.

Interessant auch die gemalte Bildergeschichte von Aladin, die aus irgendeinem Grund in Peking spielte, mit chinesisch aussehenden Personen, die doch aber die arabischen Namen der Personen und Orte beibehielt. Ein Fantasie Ort, wie überhaupt die räumlichen Grenzen sehr verschwimmen durch dieses Medium und in der noch streng kolonialistisch gefärbten Wahrnehmung der Europäer.

Abschließendes Highlight: eine fotografische Bildergeschichte mit streng christlichem Unterton, durch mehrere Lieder unterbrochen deren Noten an die Wand projiziert wurden und die vom Publikum gesungen werden sollten. Inhalt der Geschichte: eine Zugfahrt, die Fahrgäste mehrerer Abteils und ihre Lebenssituation werden vorgestellt, dann das Zugunglück, viele sterben. Fazit der Geschichte: es kann jeden Moment zu Ende sein, also mache dich bereit und glaube an das ewige Leben, sonst landest du am falschen Platz. Und jetzt stellt euch vor: das ganze Filmmuseum, ausverkauft, singt religiöse Lieder aus dem 19. Jahrhundert und muss dabei schmunzeln. Ein schönes Erlebnis.



What is language? by dailylabel
13/01/2009, 21:29
Filed under: cinema, statement, world news

– Mom, what is language?
– Language is the home where mankind lives my dear.”

jl godard, “2 ou 3 choses que je sais d’elle”

i’ll post soon a link of an excerpt i love love love.

But my point here is another one. It is about how this home is shared. Or language. I mean, i need the other to build my language, especially it the “big” other leaves me with an insufficient language about what is happening around me and get rid of an essentialist idea of the individual.

It is like house building: how to change the way of building without imposing another system. How to start an own economy, without wanting to destroy the other before. Tryouts in France seem not really to be accepted by the one i consider for now as obsolete, not over yet. But that’s another story.

My point is to set following hypothesis: It is impossible to find a/its language without the other.



I, you, him & her by dailylabel
06/01/2009, 19:54
Filed under: cinema, statement, world news

I was in Paf for the yearly shift. Good time, we watched good movies. Also Je, tu, il, elle by akermann. Please do so. It starts like an art video and end like a love story. And all by ellipses, strange disconnections between the image and the what is told.

Elliptic is also my new year feeling. For the first time i think of it as a repetition rather than a renewal. Perhaps because also we watched La Chinoise of the peak of greek protests, having in parallel the crisis emerging in China, but also perhaps being no more so young & reckless as some might think, and salute with a letter to my friends.



noblesse oblige by dailylabel
06/01/2009, 19:33
Filed under: cinema, review, travel

Been in black & white Paris for an afternoon, aiming second hand booksellers. Under the heavy snow, we finally dropped in an old cinema behind the Sorbonne and watched a black & movie: Noblesse oblige

Main feature: one actor plays all the members of an old english aristocratic family. I got in as i was reading a sci-fi novel, from spanish novelist J C Somoza, The String Theory, emphasizing the idea that we are a completely different thing every new second, and it’s a property of the brain to keep it as a line. It was worth the few insights, but as a whole doesn’t make sense.

I keep the idea of a collection of “I” accumulating and sedimenting, against the illusion of linearity of name & bloodright.